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Zirkonoxid-Blockprothese: Alles, was Sie wissen müssen

Marsch 19, 2024
Zirkonoxid-Blockprothese: Alles, was Sie wissen müssen

Artikelübersicht

Was sind Zirkonblöcke?

Wo wird es verwendet?

Wie werden Zirkonblöcke hergestellt?

Anwendung von Zirkonoxidblöcken bei der Zahnrestaurierung

Welcher Zirkonblock ist der Beste?

Was sind die Vor- und Nachteile von Zirkonoxid?

Endlich: FAQ


1. Was sind Zirkonblöcke?

Zirkonoxid (ZrSiO4) ist ein Mineral der Klasse der Silikate. Dadurch ergeben sich positive Eigenschaften wie eine hohe Biegefestigkeit (>1400 MPa*), Härte (1200 HV*) und ein Weibull-Modul von 15,84*.

Zirkonoxidblöcke sind eine Art Keramikmaterial, das in der Zahnheilkunde zur Herstellung von Kronen, Brücken und Zahnimplantaten verwendet wird. Sie sind außerdem äußerst biokompatibel, ungiftig und langlebig und eignen sich daher ideal für Zahnprothetik. Zirkonblöcke sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich, um der natürlichen Zahnfarbe gerecht zu werden.

Zirkonoxid bzw. Zirkoniumdioxid wird aufgrund seiner hervorragenden mechanischen Eigenschaften seit vielen Jahren in verschiedenen Industrien eingesetzt. Allerdings ist sein Weg in die Zahnheilkunde, insbesondere in Form von Zirkonoxidblöcken, relativ neu und lässt sich wie folgt zusammenfassen:


Ende des 20. Jahrhunderts
Zirkonoxid wurde erstmals im späten 20. Jahrhundert in der Zahnheilkunde eingesetzt. Ursprünglich wurde es in Form von Zirkonkernen für Zahnkronen verwendet, die mit Porzellan überzogen wurden, um die gewünschten ästhetischen Ergebnisse zu erzielen.
Anfang der 2000er Jahre
Mit der Weiterentwicklung der CAD/CAM-Technologie begann Zirkonoxid in der Zahnheilkunde immer häufiger eingesetzt zu werden. Die erste Generation monolithischer (vollständig massiver) Zirkonoxidrestaurationen erschien auf dem Markt und bot eine Lösung, die sowohl stabil als auch biokompatibel war.
Mitte der 2000er Jahre
Die Einführung farbiger Zirkonoxidblöcke ermöglichte natürlichere Restaurationen. Diese Blöcke wurden vorab eingefärbt, um sie an die verschiedenen Farben natürlicher Zähne anzupassen.
Ende der 2000er bis Anfang der 2010er Jahre
Die Einführung von hochtransluzenten Zirkonoxidblöcken lieferte noch bessere ästhetische Ergebnisse, ähnlich denen herkömmlicher Porzellanrestaurationen. Diese Blöcke ließen mehr Licht durch die Restauration und sorgten so für ein natürlicheres Aussehen.

Heutzutage: Heutzutage sind mehrschichtige Zirkonoxidblöcke erhältlich, die innerhalb desselben Blocks unterschiedliche Farb- und Transluzenzgrade aufweisen. Diese Blöcke können hochästhetische Ergebnisse liefern, die dem Aussehen natürlicher Zähne sehr nahe kommen.

Die Entwicklung von Zirkonoxidblöcken hat die restaurative Zahnheilkunde revolutioniert und bietet eine Option, die Festigkeit, Biokompatibilität und Ästhetik vereint. Da die Technologie weiter voranschreitet, können wir mit weiteren Verbesserungen der Eigenschaften und Anwendungen von Zirkonoxid in der Zahnheilkunde rechnen.


2. Wo wird es verwendet?

Zusätzlich zu seiner hohen Widerstandsfähigkeit ist Zirkonoxid vollständig biokompatibel. Deshalb wird es zunehmend im medizinischen Bereich (Gehör-, Finger- und Hüftprothesen) und in der Zahnheilkunde (Stifte, Kronen, Brückenrestaurationen, Implantate) eingesetzt. In der Industrie wird es bereits seit mehr als 30 Jahren eingesetzt. Die weiße Grundfarbe von Zirkonoxid, die Möglichkeit der Einfärbung in Dentinfarben und seine biotechnologischen Eigenschaften ermöglichen die Herstellung biokompatibler, hochwertiger und ästhetischer Zahn- und Implantatrekonstruktionen.

Hier sind einige der Schlüsselbereiche, in denen Zirkonoxid Anwendung findet:

Zahnmedizin: Zirkonoxid wird in der Zahnheilkunde häufig für restaurative und prothetische Zwecke verwendet. Es wird zur Herstellung von Kronen, Brücken, Implantat-Abutments und sogar implantatgestützten Prothesen für den gesamten Zahnbogen verwendet. Die hervorragenden mechanischen Eigenschaften, die Biokompatibilität und das zahnfarbene Aussehen von Zirkonoxid machen es zu einer beliebten Wahl für moderne Zahnbehandlungen.

Keramik- und Glasindustrie: Zirkonoxid wird in der Keramikindustrie häufig zur Herstellung von Hochleistungskeramikkomponenten verwendet. Es wird bei der Herstellung von Keramikmessern, Schleifkörpern, Schneidwerkzeugen und verschleißfesten Komponenten verwendet. In der Glasindustrie wird Zirkonoxid als feuerfestes Material in Glasofenauskleidungen und Tiegeln verwendet.

Luft- und Raumfahrt und Verteidigung: Die außergewöhnliche Festigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit und geringe Wärmeleitfähigkeit von Zirkonoxid machen es für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich wertvoll. Es wird als Wärmedämmschicht in Turbinenschaufeln, Triebwerkskomponenten und Hitzeschilden verwendet. Keramik auf Zirkonoxidbasis wird auch in ballistischen Panzerungen und Schutzschilden eingesetzt.

Biomedizin und Gesundheitswesen: Zirkonoxid wird in biomedizinischen Anwendungen wie Hüftprothesen, Zahnimplantaten und medizinischen Werkzeugen verwendet. Seine Biokompatibilität und Korrosionsbeständigkeit machen es zu einem idealen Material für die langfristige Implantation im menschlichen Körper. Materialien auf Zirkonoxidbasis werden auch in medizinischen Bildgebungsgeräten verwendet, beispielsweise in Komponenten von Röntgen- und CT-Scannern.

Gießerei- und Feuerfestmaterialien: Zirkonoxid wird in Gießereien als Formmaterial verwendet, da es hohen Temperaturen und Thermoschocks standhält. Es wird auch in feuerfesten Materialien zur Auskleidung von Öfen, Brennöfen und Verbrennungsanlagen verwendet, wo eine hohe thermische Beständigkeit erforderlich ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zirkonoxid in der Zahnmedizin, der Keramik- und Glasindustrie, der Luft- und Raumfahrt und Verteidigung, der Biomedizin und dem Gesundheitswesen sowie in Gießerei- und Feuerfestmaterialien Anwendung findet. Seine Vielseitigkeit, Festigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit, Biokompatibilität und elektrischen Eigenschaften tragen zu seinem breiten Einsatzspektrum in verschiedenen Branchen bei.


3. Wie werden Zahnblöcke aus Zirkonoxid hergestellt?


Zirkonoxidblöcke, die für Zahnrestaurationen verwendet werden, werden in einem komplexen, mehrstufigen Prozess hergestellt. Hier ist ein allgemeiner Überblick über den Prozess:

1. Rohstoffvorbereitung: Der Prozess beginnt mit der Auswahl des rohen Zirkoniumerzes, das dann einer Reihe von Reinigungsprozessen unterzogen wird. Das gereinigte Zirkonium wird mit Sauerstoff zu Zirkoniumdioxid (ZrO2) oder Zirkonoxid, dem Grundelement von Zirkonoxidblöcken, kombiniert.

2. Pulveraufbereitung: Anschließend wird das Zirkoniumdioxid zu einem feinen Pulver verarbeitet und mit verschiedenen Stabilisatoren, häufig Yttriumoxid (Y2O3), vermischt. Das Mischen mit Stabilisatoren verhindert, dass das Zirkonoxid bei Raumtemperatur in eine weniger stabile kristalline Form übergeht.

3. Isostatisches Pressen: Die Zirkonoxid-Pulvermischung wird dann in eine Gummiform gegeben und isostatischem Pressen unterzogen. Bei diesem Verfahren wird aus allen Richtungen gleicher Druck ausgeübt, wodurch ein gleichmäßig dichter, zylindrischer „Grünkörper“ aus Zirkonoxid entsteht.

4. Vorsintern: Der „Grünkörper“ wird in einem Sinterofen auf eine niedrigere Temperatur (ca. 1000°C – 1100°C) erhitzt. Durch diesen Prozess erhält der Zirkonoxidblock seine anfängliche Festigkeit, bleibt jedoch leicht porös und lässt sich leicht in die gewünschte Form fräsen.

5. Fräsen: Der vorgesinterte Zirkonoxidblock kann nun mithilfe der CAD/CAM-Technologie in die gewünschte Form einer Zahnrestauration gefräst werden. Die CAD/CAM-Software entwirft die Restauration auf Basis der digitalen Abdrücke des Mundes des Patienten, und die Fräsmaschine fräst die Restauration aus dem Zirkonoxidblock.

6. Einfärben (optional): Vor dem endgültigen Sintern kann die Restauration auf Wunsch mit speziellen Färbeflüssigkeiten eingefärbt werden. Die Farbe dringt in die leicht poröse Struktur des vorgesinterten Zirkonoxids ein.

7. Endsintern: Die gefräste Restauration durchläuft einen abschließenden Hochtemperatur-Sinterprozess. Dieser Schritt verleiht dem Zirkonoxid seine endgültige Härte und Dichte und schrumpft die Restauration auf ihre endgültige Größe.

8. Glasur und Politur: Nach dem Sintern wird die Restauration poliert und bei Bedarf glasiert, um die Ästhetik zu verbessern und eine glatte Oberfläche zu schaffen, die die Ansammlung von Plaque minimiert.

Denken Sie daran, dass im gesamten Prozess strenge Qualitätskontrollstandards eingehalten werden müssen. Die Qualität des Rohmaterials, die Präzision in jedem Verarbeitungsschritt und die allgemeine Liebe zum Detail tragen zur Qualität und Leistung des endgültigen Zirkonoxidblocks bei.


4. Anwendung von Zirkonoxidblöcken bei der Zahnrestaurierung


Zirkonoxidblöcke (Zirkoniumdioxid) werden aufgrund ihrer hohen Festigkeit, hervorragenden Haltbarkeit und günstigen ästhetischen Qualität häufig in Zahnrestaurationen verwendet. Hier sind einige der Hauptanwendungen im Detail:

Zahnkronen: Eine Krone ist eine zahnförmige „Kappe“, die über einen Zahn gesetzt wird, um seine Form, Größe und Festigkeit wiederherzustellen und sein Aussehen zu verbessern. Zirkonoxidkronen sind für ihre überragende Festigkeit und Langzeithaltbarkeit bekannt, wodurch sie sich auch für stark beanspruchte Bereiche wie Backenzähne eignen. Zirkonoxid kann so eingefärbt werden, dass es der Farbe natürlicher Zähne entspricht, sodass die Kronen nahtlos in den Mund des Patienten passen.

Brücken: Eine Brücke ist eine Prothese, mit der ein oder mehrere fehlende Zähne ersetzt werden. Die Verankerung erfolgt beidseitig durch eine Krone auf einem natürlichen Zahn oder einem Implantat. Aufgrund seiner hohen Bruchfestigkeit und Zähigkeit ist Zirkonoxid ein hervorragendes Material für Brücken, die den Kräften beim Beißen und Kauen standhalten müssen.

Implantat-Abutments: Abutments sind die Komponenten, die das Zahnimplantat mit dem künstlichen Zahn verbinden. Aufgrund seiner hervorragenden Biokompatibilität und ästhetischen Eigenschaften wird Zirkonoxid häufig als Material für Abutments verwendet.

Veneers: Auch wenn Zirkonoxid für diese Anwendung weniger verbreitet ist als Porzellan, kann es in bestimmten Fällen für Veneers verwendet werden. Veneers sind dünne Schalen, die auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden. Zirkonoxid-Veneers sind gut verträglich und können ein hohes Maß an Ästhetik bieten.

Inlays und Onlays: Zirkonoxid kann präzise gefräst werden, um Inlays und Onlays herzustellen. Hierbei handelt es sich um indirekte Restaurationen zur Behandlung von Karies oder anderen strukturellen Schäden. Sie bieten eine gute Mittellösung zwischen Füllungen und Kronen.

Restaurationen für den gesamten Zahnbogen: Für Patienten, die alle Zähne im Ober- oder Unterkiefer ersetzen müssen, kann hochfestes Zirkonoxid zur Herstellung von Prothesen für den gesamten Zahnbogen verwendet werden.

Zur Herstellung dieser Restaurationen nutzen Zahnärzte die CAD/CAM-Technologie (Computer-Aided Design/Computer-Aided Manufacturing). Die CAD/CAM-Technologie ermöglicht das digitale Design und direkte Fräsen von Zirkonoxid-Restaurationen, entweder im Dentallabor oder in einigen Fällen direkt in der Zahnarztpraxis, und bietet so eine schnelle und genaue Methode zur Herstellung hochwertiger Restaurationen.


5. Welcher Zirkonblock ist der Beste?


Bei der Auswahl eines Zirkonoxidblocks für Zahnrestaurationen sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

1. Biokompatibilität: Die Biokompatibilität von Zirkonoxid ist außergewöhnlich. Als inertes Material interagiert es nicht chemisch mit dem Körper und löst keine Immunantwort aus. Dies verringert das Risiko von Entzündungen, allergischen Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen und fördert ein gesünderes Zahnfleischgewebe rund um die Restauration. Seine geringe Wärmeleitfähigkeit verringert zudem die Empfindlichkeit gegenüber Hitze und Kälte. Darüber hinaus verhindert die glatte Oberfläche von Zirkonoxid die Ansammlung von Plaque und verringert so das Risiko einer Parodontitis.

2. Mechanische Eigenschaften: Die Festigkeit und Zähigkeit von Zirkonoxid gehören zu den höchsten aller Keramikmaterialien, schützen vor Brüchen und erhöhen die Haltbarkeit. Verschiedene Arten von Zirkonoxid (3Y-TZP, 4Y-PSZ, 5Y-PSZ) bieten unterschiedliche mechanische Eigenschaften: 3Y-TZP hat die höchste Festigkeit und Zähigkeit und wird häufig für Kronen und Brücken im Seitenzahnbereich verwendet; 4Y-PSZ und 5Y-PSZ bieten eine bessere Transluzenz für Frontzahnrestaurationen, jedoch bei etwas geringerer Festigkeit.

3. Ästhetik: Die Farbe und Transluzenz von Zirkonoxid kann eng an den natürlichen Zahnschmelz angepasst werden und sorgt so für hervorragende ästhetische Ergebnisse. Für Frontzahnrestaurationen, bei denen die Ästhetik von entscheidender Bedeutung ist, steht hochtransluzentes Zirkonoxid zur Verfügung. Um eine perfekte Übereinstimmung zu erzielen, sind jedoch Geschick und Kunstfertigkeit des Zahntechnikers erforderlich, da die Opazität von Zirkonoxid beim nahtlosen Verschmelzen mit den umgebenden natürlichen Zähnen eine Herausforderung darstellen kann.

4. Zahnvorbereitung: Zirkonoxid-Restaurationen erfordern eine minimale Zahnreduktion, wodurch mehr von der natürlichen Zahnstruktur erhalten bleibt und die Mundgesundheit gefördert wird. Gerade für Patienten, deren Zahnsubstanz bereits geschädigt ist, ist diese konservative Vorbereitung ein wesentlicher Vorteil. Allerdings muss die Vorbereitung präzise sein, um einen korrekten Sitz der Zirkonoxid-Restauration zu gewährleisten.

5. Langlebigkeit: Zirkonoxid-Restaurationen können aufgrund ihrer hohen Festigkeit und Bruchzähigkeit viele Jahre halten. Die Langlebigkeit von Zirkonoxid-Restaurationen wird auch von den Mundhygienegewohnheiten des Patienten, den okklusalen Kräften (Kräfte, die beim Beißen und Kauen ausgeübt werden) und der Genauigkeit der Herstellung und Befestigung der Restauration beeinflusst. Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind von entscheidender Bedeutung, um den Zustand der Restauration zu überwachen und bei den ersten Anzeichen eines Problems einzugreifen.

6. Können und Erfahrung des Zahnarztes: Der Erfolg von Zirkonoxid-Restaurationen hängt stark von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Zahnarztes ab. Der Zahnarzt muss den Zahn sorgfältig vorbereiten, präzise Abdrücke nehmen und für die richtige Passform und Zementierung sorgen. Darüber hinaus muss der Zahnarzt die Eigenschaften von Zirkonoxid verstehen und wissen, wie er optimal damit arbeitet. Dazu gehören Kenntnisse über die verschiedenen Arten von Zirkonoxid und ihre Anwendungen, die Behebung etwaiger Probleme und die entsprechende Beratung der Patienten zur Pflege ihrer Zirkonoxid-Restaurationen.


Die Auswahl des „besten“ Zirkonoxidblocks hängt weitgehend von den spezifischen Anforderungen des Zahnfalls ab und berücksichtigt dabei Faktoren wie die Art der Restauration, die Position im Mund, ästhetische Anforderungen und den Mundzustand des Patienten. Hier ist ein detaillierterer Blick auf einige der besten verfügbaren Zirkonoxidblöcke:

IPS e.max ZirCAD von Ivoclar Vivadent: Dieses Zirkonoxidsystem verfügt über eine Reihe von Blöcken mit unterschiedlichen Transluzenzniveaus und Stärken, um verschiedenen klinischen Situationen gerecht zu werden. IPS e.max ZirCAD MT Multi beispielsweise zeichnet sich durch einen Farb- und Transluzenzverlauf aus, der zu hochästhetischen Ergebnissen führt. Andererseits bietet IPS e.max ZirCAD Prime eine außergewöhnliche Festigkeit und eignet sich für monolithische und anatomisch gestaltete Seitenzahnrestaurationen. Die Blöcke von Ivoclar Vivadent durchlaufen einen strengen Prozess, um ein hohes Maß an Qualität und Konsistenz zu gewährleisten.

Lava™ Zirkonoxid von 3M: Lava-Zirkonoxid ist für seine Robustheit und Haltbarkeit bekannt, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Seitenzahnrestaurationen macht. Dieser Block verfügt über hervorragende Fräseigenschaften, die zu präzisen, passgenauen Restaurationen führen. Es bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Ästhetik und Festigkeit, mit einer natürlichen zahnähnlichen Fluoreszenz und einer Vielzahl von Farboptionen zur Anpassung an die natürliche Zahnfarbe.

VITAs YZ-Lösungen: VITA bietet eine Reihe von Zirkonoxidblöcken an, darunter VITA YZ HT für hohe Transluzenz und VITA YZ ST für zusätzliche Festigkeit. Diese Blöcke sind vielseitig einsetzbar und bieten eine hervorragende Ästhetik. Die Blöcke können monolithisch verwendet oder mit kompatibler VITA-Keramik verblendet werden.

Prettau® und ICE Zirkon von Zirkonzahn: Diese Blöcke sind für ihre außergewöhnliche Festigkeit und Ästhetik bekannt und werden häufig für Restaurationen des gesamten Zahnbogens und in Bereichen mit hoher Kaubelastung verwendet. Das Prettau-Zirkonoxid ist völlig metallfrei, hoch biokompatibel und resistent gegen Plaque, was es für Patienten angenehm und sicher macht.

Kuraray Noritakes KATANA™ Zirkonoxid: KATANA-Zirkonoxid zeichnet sich durch seine mehrschichtige Struktur mit unterschiedlicher Transluzenz aus, die die natürliche Abstufung eines Zahns nachahmt. Dadurch eignet es sich besonders für Frontzahnrestaurationen, bei denen hohe ästhetische Ansprüche gestellt werden. KATANA-Blöcke sind in verschiedenen Lichtdurchlässigkeitsstufen und Farbtiefen erhältlich, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Jeder dieser Blöcke hat seine einzigartigen Stärken und Überlegungen. Bei der endgültigen Entscheidung sollten die spezifischen Anforderungen des Zahnfalls berücksichtigt werden, einschließlich der Art und Position der Restauration, der Fachkenntnisse und Vorlieben des Zahnarztes, der Kompatibilität mit dem verwendeten Frässystem und den Kostenauswirkungen. Konsultieren Sie immer einen Zahnarzt oder einen Zahntechniker, um die am besten geeignete Wahl zu treffen.


Bonus: Yucera

Neben den zuvor erwähnten Anbietern von Dentalmaterialien und -geräten hat sich Yucera auch zu einem bedeutenden Akteur in der Branche entwickelt und bietet einzigartige Eigenschaften, die es von anderen Marken abheben. Yucera konzentriert sich auf die Bereitstellung kostengünstiger, aber qualitativ hochwertiger digitaler Dentallösungen und ist damit eine attraktive Option für Käufer, die auf Kosten und Qualität achten.

1. Hohe Festigkeit und Haltbarkeit: Eines der charakteristischen Merkmale von Yucera-Zirkonoxid ist seine hohe Festigkeit. Es weist eine hervorragende Bruchfestigkeit auf und eignet sich daher für Zahnrestaurationen, insbesondere in stark beanspruchten Bereichen wie Backenzähnen. Aufgrund der Langlebigkeit dieses Materials können die Restaurationen bei richtiger Mundhygiene viele Jahre halten. Yuceras Fokus auf die Herstellung hochwertiger Zirkonoxidblöcke trägt zur Festigkeit und Haltbarkeit der endgültigen Restaurationen bei.

2. Ästhetik: Yucera Zirkonoxid bietet hervorragende ästhetische Ergebnisse. Seine natürliche zahnähnliche Farbe und Transluzenz tragen dazu bei, Restaurationen zu schaffen, die sich nahtlos in die umgebenden natürlichen Zähne einfügen. Yucera bietet verschiedene Arten von Zirkonoxidblöcken an, darunter auch hochtransluzente Optionen für Frontzahnrestaurationen, bei denen die Ästhetik von entscheidender Bedeutung ist. Mehrschichtige Zirkonblöcke von Yucera verfügen über eine integrierte Farbabstufung und ermöglichen so lebensechte, ästhetisch ansprechende Restaurationen.

3.Biokompatibilität: Die Biokompatibilität von Zirkonoxid ist einer seiner bedeutendsten Vorteile, und Yucera-Zirkonoxid bildet da keine Ausnahme. Als inertes Material interagiert es nicht mit dem Körper, wodurch das Risiko allergischer Reaktionen oder Entzündungen verringert wird. Außerdem wird die Ansammlung von Plaque verhindert und ein gesünderes Zahnfleischgewebe rund um die Restauration gefördert. Diese Biokompatibilität macht Yucera-Zirkonoxid zu einer sicheren Wahl für Patienten und trägt zum Gesamterfolg und zur Langlebigkeit von Zahnrestaurationen bei.




8 Schichten Mehrschichtige Farbe

Von 43 % bis 57 % Farbverlauf für Transparenz

Die Festigkeit weist einen Gradienten von 700 MPa bis 1200 MPa auf

Geeignet für Frontzahn-, Kronen- und 14-gliedrige Brücken

      
6 Schichten Mehrschichtige Farbe

Von 43 % bis 57 % Farbverlauf für Transparenz

Die Festigkeit weist einen Gradienten von 700 MPa bis 1050 MPa auf

Geeignet für Frontzahn-, Kronen- und 7-gliedrige Brücken

    

Mehrschichtige Farbe

Kein weiterer Färbevorgang erforderlich

Geeignet für Frontzahn, Krone und Brücke

      

Vorschattierte Technik

Einheitliche Farbe

Ohne Nachfärbeprozess

Geeignet für vollanatomische Kronen, Brücken und Frontzähne

      

Hohe Lichtdurchlässigkeit

Hervorragende Biegefestigkeit und wirtschaftlicher Block

Geeignet für Käppchen, Gerüste

       

Super durchscheinend

Geeignet für Vollkonturkronen, Bridgets und Frontzähne

      

Mehrschichtiger Zirkonoxidblock, weißer Zirkonoxidblock, farbiger Zirkonoxidblock

Die Definitionen, Unterschiede und Anwendungen dieser drei.

1. Mehrschichtige Zirkonoxidblöcke:

Mehrschichtige Zirkonoxidblöcke sind eine Art Zirkonoxidblock, der aus Schichten unterschiedlicher Farbe und Transluzenz besteht und den natürlichen Verlauf eines Zahns vom durchscheinenderen Zahnschmelz zum dunkleren Dentin nachahmt. Dies führt zu einer ästhetisch ansprechenderen und natürlicher wirkenden Restauration. Die Abstufung von Transluzenz und Farbe wird während des Herstellungsprozesses erreicht, indem verschiedene Schichten Zirkonoxidpulver mit jeweils unterschiedlicher Farbe oder Transluzenzstufe zusammengepresst und anschließend gesintert werden. Sie werden häufig bei Frontzahnrestaurationen eingesetzt, bei denen die Ästhetik von großer Bedeutung ist.

2. Weiße Zirkonblöcke:

Weiße Zirkonblöcke, auch monolithische oder ungefärbte Zirkonblöcke genannt, werden aus einem gleichmäßig gefärbten, hochreinen weißen Zirkonoxid hergestellt. Diese Blöcke bieten außergewöhnliche Festigkeit und Haltbarkeit, ihnen fehlt jedoch das natürliche Aussehen von mehrschichtigem oder farbigem Zirkonoxid. Sie können jedoch nach dem Mahlen, aber vor dem endgültigen Sintern mit Färbeflüssigkeiten eingefärbt werden. Diese werden häufig verwendet, wenn die Festigkeit im Vordergrund steht, beispielsweise bei Kronen oder Brücken im Seitenzahnbereich.

3. Farbige Zirkonblöcke:

Farbige Zirkonblöcke ähneln weißen Zirkonblöcken, werden jedoch während des Herstellungsprozesses voreingefärbt, um sie an die verschiedenen Farbtöne natürlicher Zähne anzupassen. Sie bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Ästhetik und Festigkeit, erreichen jedoch möglicherweise nicht den gleichen Grad an ästhetischen Abstufungen wie mehrschichtiges Zirkonoxid. Diese Blöcke sind nützlich, wenn für die Restauration eine bestimmte Zahnfarbe benötigt wird und die Farbe im gesamten Block einheitlich ist.

Hinsichtlich der Anwendungen können alle drei Arten von Zirkonoxidblöcken für eine Vielzahl von Restaurationen verwendet werden, darunter Kronen, Brücken, Veneers und Implantatabutments. Die Wahl zwischen ihnen hängt oft von den spezifischen Bedürfnissen des Patienten, der Position der Restauration im Mund und den Vorlieben des Zahnarztes und des Patienten hinsichtlich Ästhetik und Festigkeit ab.


6. Was sind die Vor- und Nachteile von Zirkonoxid?


Zirkonoxid bietet insbesondere in der Zahnheilkunde zahlreiche Vorteile, weist jedoch auch einige potenzielle Nachteile auf.

Vorteile von Zirkonoxid:

Ästhetik: Es kann eingefärbt und glasiert werden, um es an die Farbe natürlicher Zähne anzupassen und so ein hochästhetisches Ergebnis zu erzielen.

Biokompatibilität: Zirkonoxid ist ein biokompatibles Material, das heißt, es ist weder schädlich noch giftig für lebendes Gewebe.

Cad&Cam: Computergestützte Design- und Herstellungsprozesse ermöglichen den Patienten eine präzise Passform und reduzieren so die Behandlungszeit, die zum Anpassen und Zementieren dieser Restaurationen erforderlich ist.

Festigkeit und Haltbarkeit: Zirkonoxid ist sehr stark und resistent gegen Risse und Brüche und sorgt so für eine lange Lebensdauer von Zahnrestaurationen.

Weniger Zahnentfernung: Aufgrund seiner Festigkeit muss bei Zirkonoxidrestaurationen weniger Zahnstruktur entfernt werden als bei anderen Materialien.

Nachteile von Zirkonoxid:

Die Nachteile von Zirkonkronen sind minimal. Die Zähigkeit des Materials gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Reibung an der Zahnwurzel und der Abnutzung gegenüberliegender Zähne. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen tragen jedoch dazu bei, das Risiko einer Schädigung der Gegenzähne zu verringern. Für Zirkonkronen konnten zunächst nur knochenweiße Gerüste hergestellt werden, was mitunter Probleme bei der Erzielung eines ästhetisch einwandfreien Erscheinungsbildes mit sich brachte.


Wie verhält sich der Alterungsprozess von Zirkonoxid und der damit verbundene Festigkeitsverlust im Vergleich zu herkömmlicher Metallkeramik?


Der Alterungsprozess von Zirkonoxid, auch bekannt als Niedertemperaturdegradation (LTD) oder „Zirkonoxidkrankheit“, ist in der Zahnmedizin ein Thema von Interesse und Forschung. Dieses Phänomen tritt auf, wenn sich die Kristallstruktur von Zirkonoxid von der tetragonalen Phase in die monokline Phase umwandelt, was zu Mikrorissen und einer möglichen Verschlechterung der Festigkeit führen kann. Es wird normalerweise durch Feuchtigkeit und Hitze im Laufe der Zeit ausgelöst.

 

Im Zusammenhang mit Zahnrestaurationen muss jedoch der Einfluss von LTD auf die klinische Leistung von Zirkonoxid geklärt werden. Einige Studien deuten darauf hin, dass die In-vivo-Umgebung (Temperatur, Feuchtigkeit) möglicherweise nicht streng genug ist, um innerhalb der Lebensdauer der Restauration eine signifikante LTD zu verursachen. Darüber hinaus haben Dentalhersteller hochtransluzentes Zirkonoxid mit Dominanz der „kubischen Phase“ entwickelt, das Berichten zufolge eine bessere Beständigkeit gegenüber LTD aufweist.

 

Im Gegensatz dazu unterliegen herkömmliche Metallkeramiken (auch bekannt als „Porzellan-auf-Metall“-Restaurationen oder PFM-Restaurationen) nicht dem gleichen Alterungsprozess. Stattdessen kann ihre Langlebigkeit durch andere Faktoren beeinträchtigt werden, wie z. B. Abplatzen oder Abnutzung der Keramik, Korrosion des Metallunterbaus oder Randabbau, was zu Sekundärkaries oder Parodontitis führen kann.

 

Beim Vergleich der Stärke:

Zirkonoxid: Auch bei potenzieller LTD sind Zirkonoxidrestaurationen unglaublich stabil, wobei die Biegefestigkeit je nach Art und Marke des Zirkonoxids typischerweise zwischen 500 und 1200 MPa liegt. Seine hohe Festigkeit hat es zu einem bevorzugten Material für Seitenzahnkronen und -brücken gemacht, die erheblichen Kaukräften standhalten müssen.

Metallkeramik: Restaurationen aus Metallkeramik haben sich mit einer gut dokumentierten Geschichte der Haltbarkeit und Langlebigkeit bewährt. Die Biegefestigkeit des Keramikanteils ist deutlich geringer als die von Zirkonoxid (ca. 90–100 MPa), das tragende Metallgerüst sorgt jedoch für die nötige Festigkeit der Restauration.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Zirkonoxid als auch Metallkeramik ihre Vor- und Nachteile haben und die Wahl zwischen beiden von verschiedenen Faktoren abhängt, wie dem Ort der Restauration, ästhetischen Gesichtspunkten, Kosten und der Präferenz des Zahnarztes. Modernes Zirkonoxid bietet mit Fortschritten in den Herstellungstechniken und Materialeigenschaften eine zuverlässige und ästhetische Alternative zu herkömmlicher Metallkeramik. Es ist jedoch immer wichtig, sich daran zu erinnern, dass eine erfolgreiche Zahnrestauration nicht nur die Wahl des Materials, sondern auch die richtige Planung, Vorbereitung, Herstellung und Wartung der Behandlung erfordert.

 

Ästhetikvergleich Zirkonoxid/Metallkeramik

 

Die Ästhetik von Zahnrestaurationen spielt eine entscheidende Rolle für die Patientenzufriedenheit und -akzeptanz. Sowohl Zirkonoxid als auch Metallkeramik oder PFM (Porzellan-Fused-to-Metal) sind häufig verwendete Materialien für Zahnrestaurationen. Hier ist ein Vergleich ihrer ästhetischen Qualitäten:

 

Zirkonoxid:

Transluzenz: Einer der primären ästhetischen Vorteile von Zirkonoxid ist seine Transparenz. Zirkonoxid kann so hergestellt werden, dass es die Transluzenz natürlicher Zähne nahezu nachahmt, insbesondere hochtransluzentes Zirkonoxid. Dies ist insbesondere bei Frontzahnrestaurationen mit hohen ästhetischen Ansprüchen von Vorteil.

Farbabstimmung: Zirkonoxid kann farblich an die natürlichen Zähne des Patienten angepasst werden, und mehrschichtige Zirkonoxidblöcke bieten sogar einen Farbverlauf, der den natürlichen Zahn vom Zahnhals bis zur Schneide nachahmt.

Metallfrei: Zirkonoxidrestaurationen sind metallfrei und vermeiden daher den dunklen Metallrand, der bei Zahnfleischrückgang mit PFMs manchmal sichtbar sein kann. Sie bieten auch eine Lösung für Patienten mit Metallunverträglichkeiten.

 

Metallkeramik (Porcelain-Fused-to-Metal oder PFM):

Porzellanästhetik: Der Porzellanteil von PFM-Restaurationen kann aufgrund seiner Farb- und Transparenzeigenschaften ästhetisch ansprechend sein.

Metallunterkonstruktion: Die Metallunterkonstruktion in PFMs kann manchmal die Ästhetik der Restauration beeinträchtigen. Die zum Maskieren des Metalls verwendete undurchsichtige Schicht kann die Transluzenz der Restauration beeinträchtigen. Bei Zahnfleischrückgang oder dünnem Zahnfleischbiotyp kann der Metallrand sichtbar werden und zu einer gräulichen Verfärbung am Zahnfleischrand führen.

Farbabstimmung: Während die Porzellanfarbe an natürliche Zähne angepasst werden kann und so eine natürlich aussehende Restauration entsteht, kann es sein, dass das Vorhandensein der Metallunterkonstruktion mehrere Schichten Porzellan zum Verbergen erfordert, was sich auf die Farbabstimmung und Transluzenz auswirkt.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Zirkonoxid als auch Metallkeramik ästhetisch ansprechende Ergebnisse liefern können, Zirkonoxid jedoch aufgrund seiner Transparenz, seiner Fähigkeit, die natürliche Zahnfarbe nachzuahmen, und des Fehlens einer Metallunterkonstruktion oft die Nase vorn hat. Das endgültige ästhetische Ergebnis kann jedoch auch erheblich von den Fähigkeiten des Zahnarztes und Technikers, der Qualität der Präparation und des Abdrucks sowie dem Mundzustand und den ästhetischen Erwartungen des jeweiligen Patienten abhängen. Konsultieren Sie immer einen Zahnarzt, um eine möglichst fundierte Entscheidung zu treffen.

 

Wie ist die Haltbarkeit von Gerüststrukturen aus Zirkonoxid, einschließlich Verblendungen, im Vergleich zu mit Metall verschmolzenen Kronen aus Porzellan?

 

Zirkonoxid und mit Metall verschmolzenes Porzellan (PFM) sind gängige Materialien für Zahnrestaurationen, jedes mit seinen einzigartigen Eigenschaften in Bezug auf Haltbarkeit und Langlebigkeit.

 

Zirkonoxid:

Zirkonoxid ist für seine hohe Festigkeit und Bruchzähigkeit bekannt, was es zu einer langlebigen Option für Zahnrestaurationen macht. Diese Festigkeit hat zu einem zunehmenden Einsatz monolithischer Zirkonoxidrestaurationen geführt, die vollständig aus Zirkonoxid hergestellt werden, ohne dass Verblendporzellan erforderlich ist.

Wenn Zirkonoxid als Gerüst mit einer Porzellanverblendung (ähnlich wie bei PFMs) verwendet wird, besteht das Risiko, dass die Verblendkeramik absplittert oder bricht. Fortschritte in der Materialwissenschaft haben jedoch zur Entwicklung von hochtransluzentem Zirkonoxid geführt, das monolithisch verwendet werden kann, wodurch die Notwendigkeit einer Verblendung und damit das Risiko eines Bruchs der Verblendung entfällt.

 

Mit Metall verschmolzene Kronen (PFM):

PFM-Kronen haben eine lange Geschichte und eine gut dokumentierte Erfolgsbilanz hinsichtlich Haltbarkeit und Langlebigkeit. Das Metallgerüst sorgt für hohe Festigkeit und das geschmolzene Porzellan verleiht der Krone ihr zahnähnliches Aussehen.

PFMs weisen jedoch potenzielle Probleme auf. Das Porzellanfurnier kann abplatzen oder brechen, und während die Metallunterkonstruktion für Stabilität sorgt, kann es mit der Zeit auch rosten.

 

Vergleich:

Sowohl Zirkonoxid- als auch PFM-Kronen werden erfolgreich für langfristige Zahnrestaurationen eingesetzt. Bei beiden Arten von Restaurationen besteht jedoch das Risiko, dass das Veneer abplatzt oder bricht. Monolithische Zirkonkronen eliminieren dieses Risiko, da kein Veneer mehr erforderlich ist.

Beide Materialien können zu Abnutzung der gegenüberliegenden Zähne führen, wenn die Oberfläche der Restauration nicht richtig poliert oder glasiert ist. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Zirkonoxid den gegenüberliegenden Zahnschmelz stärker abnutzen kann als PFM, aber dies ist immer noch Gegenstand anhaltender Debatten.

Insgesamt bieten sowohl Zirkonoxid als auch PFM eine gute Haltbarkeit für Zahnrestaurationen. Die Wahl zwischen beiden hängt oft von einer Vielzahl von Faktoren ab, darunter dem Ort der Restauration, den Vorlieben des Patienten, Kostenerwägungen sowie der Erfahrung und Präferenz des Zahnarztes. Es ist immer am besten, einen Zahnarzt zu konsultieren, um die für jeden Fall am besten geeignete Wahl zu treffen.


Wie sind die Kosten im Vergleich zu Metallkeramik?

Die Kosten für Zahnrestaurationen können aufgrund mehrerer Faktoren erheblich variieren, darunter das verwendete Material, die Komplexität der Restauration, Zahnarztgebühren, Laborgebühren und regionale Unterschiede bei den Kosten für zahnärztliche Leistungen. Hier ist ein allgemeiner Vergleich zwischen den Kosten von Zirkonoxid- und Metallkeramik-Restaurationen:

 

Zirkonoxid-Restaurationen:

Zirkonoxid-Restaurationen sind aufgrund mehrerer Faktoren tendenziell teurer als Metallkeramik-Restaurationen:

Materialkosten: Zirkonoxid ist im Vergleich zu Metallkeramik ein teureres Material.

Laborkosten: Die Herstellung von Zirkonoxid-Restaurationen erfordert hochtechnologische CAD/CAM-Prozesse, was die Laborkosten erhöhen kann.

Langlebigkeit und Haltbarkeit: Obwohl anfangs teurer, können Zirkonoxidrestaurationen aufgrund ihrer Festigkeit, Haltbarkeit und Ästhetik langfristig einen besseren Wert bieten.


Metallkeramische (mit Metall verschmolzene oder PFM) Restaurationen:

Restaurationen aus Metallkeramik sind im Allgemeinen kostengünstiger als Restaurationen aus Zirkonoxid, und zwar aus folgenden Gründen:

Materialkosten: Die für Metallkeramik-Restaurationen verwendeten Materialien bieten zwar immer noch eine gute Festigkeit und Ästhetik, sind aber in der Regel günstiger als Zirkonoxid.

Laborkosten: Der Herstellungsprozess für PFM-Restaurationen ist gut etabliert und im Allgemeinen kostengünstiger, obwohl für die besten Ergebnisse immer noch qualifizierte Techniker erforderlich sind.

Beliebtheit: PFMs sind seit vielen Jahren eine beliebte Wahl, und diese Menge hat dazu beigetragen, die Kosten zu senken.

Es sollte jedoch auch die Möglichkeit späterer Mehrkosten (z. B. die Notwendigkeit eines Austauschs aufgrund von Porzellansplittern oder ästhetischen Bedenken) berücksichtigt werden.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zirkonoxid-Restaurationen in der Regel im Vorfeld mehr kosten als Metallkeramik-Restaurationen, die Wahl zwischen beiden sollte jedoch nicht nur auf der Grundlage der Kosten getroffen werden. Andere Faktoren wie ästhetische Anforderungen, der Ort der Restauration, Patientenpräferenzen und der gesamte Behandlungsplan sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Konsultieren Sie immer einen Zahnarzt, um die besten Optionen für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu besprechen.


Endlich: FAQ


F1: Ist Vollzirkonoxid möglich?
  • Experten unter den Zahntechnikern sind in der Lage, herkömmlich edelmetallbasierte Zahnersatzkonstruktionen aus Zirkonoxid zu realisieren.

  • In diesem Zusammenhang hat Yucera das hochtransluzente Yucera Zirconia und eine speziell darauf abgestimmte Färbetechnologie entwickelt. Dadurch können ästhetisch ansprechende Vollzirkon-Restaurationen hergestellt werden.

  • F2: Warum können Brücken brechen?
  • Schlechte Mundhygiene: Eine unsachgemäße Reinigung der Zähne und des Zahnfleisches kann zu Karies und Zahnfleischerkrankungen führen, die den Halt der Zahnbrücke beeinträchtigen können.

  • Physisches Trauma: Unfälle oder Verletzungen können die Brücke beschädigen und zum Bruch führen. Auch Gewohnheiten wie Knirschen oder Zähnepressen können die Brücke belasten und zum Bruch führen.

  • Abnutzung: Mit der Zeit können sich die für die Brücke verwendeten Materialien abnutzen oder schwächer werden, wodurch sie anfälliger für Brüche wird.

  • Schlechte Konstruktion oder Platzierung: Wenn die Brücke nicht gut konstruiert oder falsch platziert ist, passt sie möglicherweise nicht richtig oder verteilt die Bisskraft nicht gleichmäßig. Dies kann dazu führen, dass die Brücke bricht oder vorzeitig ausfällt.

  • Grundlegende Zahnprobleme: Wenn an den Zähnen, die die Brücke tragen, Probleme wie Karies oder Parodontitis auftreten, kann dies die Stabilität der Brücke gefährden und zum Bruch führen.

  • Ernährung: Der Verzehr harter oder klebriger Lebensmittel kann übermäßigen Druck auf die Brücke ausüben und dazu führen, dass sie bricht oder sich lockert.

  • F3: Sind herausnehmbare Zahnprothesen möglich?
  • Ja, herausnehmbarer Zahnersatz ist eine gängige Lösung zum Ersatz fehlender Zähne. Sie können zur regelmäßigen Reinigung herausgenommen werden. Einige Typen sind:

  • Zahnprothesen sind gängige herausnehmbare Prothesen, die einige (teilweise) oder alle (vollständigen) Zähne ersetzen. Sie haben künstliche Zähne auf einer zahnfleischfarbenen Basis.

  • Deckprothesen: Zahnprothesen, die für zusätzliche Unterstützung auf verbleibende Zähne, Implantate oder Wurzeln passen.

  • Zahnflossen: Provisorischer Zahnersatz, der einen oder zwei Zähne ersetzt, bis eine dauerhafte Lösung gefunden wird.

  • Abnehmbare Brücken: Ähnlich wie normale Brücken, können jedoch zur Reinigung herausgenommen werden.

  • Obwohl herausnehmbare Prothesen flexibel und oft kostengünstiger sind, fehlt ihnen möglicherweise die Stabilität oder das natürliche Gefühl dauerhafter Optionen. Die beste Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und Umständen ab und sollte mit einem Zahnarzt besprochen werden.

  • F4: Wie lange hält Zirkonoxid?
  • Zirkonoxid, ein äußerst haltbares Material, das häufig für Zahnrestaurationen wie Kronen und Brücken verwendet wird, kann bei richtiger Pflege sehr lange halten. Im Durchschnitt können Zirkonoxid-Restaurationen zwischen 5 und 15 Jahren und in manchen Fällen sogar länger halten.

  • Die Lebensdauer von Zirkonoxid-Restaurationen hängt von mehreren Faktoren ab, darunter den Mundhygienepraktiken des Patienten, der Passgenauigkeit sowie der Ernährung und den Gewohnheiten des Patienten (z. B. Zähneknirschen). Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine gute Mundhygiene sind entscheidend für die Verlängerung der Lebensdauer von Zirkonoxid-Restaurationen.

  • F5: Wie hoch ist der Preis für Zähne aus Zirkonoxid?

Die Kosten für Zähne aus Zirkonoxid können stark variieren und hängen von mehreren Faktoren ab, darunter der Art der Restauration (z. B. Krone, Brücke oder Implantat), der Komplexität des Eingriffs, der Fachkompetenz des Zahnarztes und der geografischen Lage.

  • Im Durchschnitt kosten Zirkonoxidkronen 500 bis 3.000 US-Dollar pro Zahn. Brücken und Implantate aus Zirkonoxid sind aufgrund des zusätzlichen Arbeits- und Materialaufwands in der Regel teurer.

  • Es ist wichtig zu beachten, dass viele Zahnversicherungen einen Teil dieser Kosten übernehmen können. Daher wird empfohlen, sich bei Ihrem Anbieter zu erkundigen, was Ihre Police abdeckt. Darüber hinaus können die Preise variieren. Wenden Sie sich daher am besten an Ihren Zahnarzt oder Zahnspezialisten, um einen genauen Kostenvoranschlag zu erhalten.

F6: Ist Zirkonoxid radioaktiv?

Während Zirkonoxid wie viele andere natürliche Materialien Spuren natürlich vorkommender radioaktiver Isotope enthalten kann, wird das in Zahnrestaurationen verwendete Zirkonoxid sorgfältig verarbeitet und gereinigt. Dadurch wird sichergestellt, dass jegliche potenzielle Radioaktivität auf vernachlässigbare Werte reduziert wird, die für die Verwendung im menschlichen Körper als sicher gelten.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat strenge Sicherheitsstandards für die zulässigen Radioaktivitätswerte in Zirkonoxid und anderen Materialien festgelegt, die in medizinischen und zahnmedizinischen Anwendungen verwendet werden. Hersteller von Dentalzirkonoxid müssen diese Standards einhalten, um die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass rohes Zirkonoxid zwar Spuren radioaktiver Elemente enthalten kann, das in Zahnrestaurationen verwendete Zirkonoxid jedoch nicht als radioaktiv gilt und sicher in der Anwendung ist.


F7: Welche Größe haben Cerec-Zirkonoxidblöcke?

CEREC-Zirkonoxidblöcke sind in verschiedenen Größen erhältlich, um unterschiedlichen Anforderungen an die Zahnrestauration gerecht zu werden. Die gängigsten Abmessungen für diese Blöcke sind:

14,5 x 19 x 15,5 mm: Diese Größe wird typischerweise für Einzelkronen oder kleine Brücken verwendet.

  • 20 x 19 x 15,5 mm: Diese Größe wird häufig für größere Restaurationen, wie zum Beispiel mehrgliedrige Brücken, verwendet.

    40 x 19 x 15,5 mm: Diese Größe wird für größere oder mehrere Restaurationen in einem Schleifvorgang verwendet.

    Die genauen Abmessungen können leicht variieren, daher ist es immer wichtig, die Spezifikationen des jeweiligen Zirkonoxidblocks zu überprüfen, den Sie verwenden. Stellen Sie immer sicher, dass die Größe des Blocks für die zu schleifende Restauration geeignet ist, um ein erfolgreiches Ergebnis zu gewährleisten.


Grundinformation
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