Australien und Neuseeland Dental CAD/CAM: Ozeaniens digitale Transformation
2026-01-20
2026-06-07
Die digitale Zahnheilkunde hat die Arbeitsabläufe im Labor verändert. Zwei Schlüsseltechnologien dominieren: CAD/CAM-Fräsen und 3D-Druck. Beide stellen Restaurationen anhand digitaler Entwürfe her, verwenden jedoch unterschiedliche Methoden. Beim Fräsen wird Material aus einem festen Block entfernt, während beim 3D-Druck Objekte Schicht für Schicht aufgebaut werden.
Die Wahl der richtigen Technologie hängt vom Arbeitsablauf, den Restaurationstypen und dem Produktionsvolumen Ihres Labors ab.
Beim Fräsen handelt es sich um einen subtraktiven Prozess, bei dem mithilfe computergesteuerter Fräsen Restaurationen aus massiven Blöcken geschnitzt werden. Zu den gängigen Materialien gehören::
Das Fräsen liefert hohe Präzision, glatte Oberflächen und stabile dauerhafte Restaurationen und ist somit ideal für Kronen, Brücken und Implantatgerüste.
Vorteile: Hohe Genauigkeit, starke Materialien, lange Haltbarkeit
Nachteile: Höhere Investitionen, mehr Materialverschwendung, begrenzte Chargenskalierbarkeit
Beim 3D-Druck handelt es sich um einen additiven Prozess, bei dem Objekte Schicht für Schicht aus Harzen aufgebaut werden. Zu den Anwendungen gehören:
Das Drucken ermöglicht komplexe Geometrien und eine effiziente Serienproduktion mit weniger Materialabfall im Vergleich zum Fräsen.
Vorteile: Geringere Kosten, schnelle Serienproduktion, weniger Abfall
Nachteile: Begrenzte dauerhafte Restaurationsmaterialien, Nachbearbeitung erforderlich
| Faktor | Mahlen | 3D-Druck |
|---|---|---|
| Genauigkeit | Exzellent | Sehr gut |
| Materialoptionen | Zirkonoxid, PMMA, PEEK, Titan | Harze |
| Produktionsgeschwindigkeit | Schnell für individuelle Restaurationen | Schnell für die Serienproduktion |
| Materialverschwendung | Höher | Untere |
| Stärke | Hoch | Mäßig-Hoch |
| Investition | Höher | Untere |
| Ideal für | Dauerhafte Restaurationen | Modelle, Führungen, Schienen |
Genauigkeit: Bei hochfesten Restaurationen bleibt das Fräsen überlegen.
Materialflexibilität: Durch Fräsen werden haltbarere und dauerhaftere Materialien unterstützt.
Produktionseffizienz: Der Druck eignet sich hervorragend für große Auflagen.
Materialverschwendung: Drucken ist effizienter und nachhaltiger.
Investition: Der 3D-Druck hat niedrigere Einstiegskosten; Das Fräsen erfordert höhere Anfangsinvestitionen.
Viele moderne Labore kombinieren beide Technologien:
Hybride Arbeitsabläufe nutzen die Stärken beider Ansätze und maximieren Flexibilität und Produktivität.
Ihr Fokus liegt auf Kronen, Brücken oder Implantaten aus Zirkonoxid
Genauigkeit und langfristige Restaurierungsqualität sind entscheidend
Sie stellen Modelle, Schablonen oder Schienen her
Geschwindigkeit der Serienproduktion und geringere Investitionen sind von Bedeutung
Sie möchten einen vollständig digitalen Workflow
Ihr Labor bedient mehrere zahnmedizinische Fachgebiete
Ihr Ziel ist maximale Flexibilität und Zukunftssicherheit
Dentalfräsen und 3D-Druck ergänzen sich. Das Fräsen gewährleistet langlebige, hochpräzise Restaurationen, während das Drucken die Effizienz von Modellen und Schablonen verbessert. Viele Labore erzielen den besten ROI, indem sie beide integrieren und so einen vielseitigen und zukunftsfähigen digitalen Workflow schaffen.
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